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30 Dinge, die du auf Bali unbedingt sehen, tun und erleben solltest

Bali Highlights

Auf Bali gibt es viel zu entdecken

Bali ist eine besondere Insel. Man kann sogar sagen, die Insel sei göttlich. Auf Bali gibt es einen sogenannten Götterberg, Tausende Tempel, und es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo eine religiöse Zeremonie stattfindet. Nicht ohne Grund wird Bali auch die "Insel der Götter" (und Dämonen) genannt.

Für Touristen hat Bali viel zu bieten, darunter zahlreiche Strände, Sehenswürdigkeiten und Natur-Highlights, traumhaft schöne Resorts, gute Restaurants und Bars, coole Party-Locations, Kunst, Kultur und Kunsthandwerk sowie diverse Aktivitäten wie Wassersport, Fun Sport, Yoga und vieles andere mehr. 30 Dinge, die du auf deiner Bali-Reise unbedingt sehen, tun und erleben solltest:

Bali Top 30: Die besten Sehenswürdigkeiten, Orte und Aktivitäten

1. Durch die Reisfelder laufen

Reisfeld Ubud Bali

Spaziergang durch die Reisfelder bei Ubud

Bali ist bekannt für seine saftig-grünen Reisterrassen und -felder. Bei einem Spaziergang oder einer Fahrradtour kannst du den Reisbauern bei der Bewirtschaftung ihrer Felder zusehen. In stundenlanger, oft sehr mühsamer Arbeit werden Setzlinge in den Boden gebracht, Felder bewässert und der Reis nach der Ernte ausgeschlagen und getrocknet.

Zu den schönsten Reisterrassen auf Bali zählen die Reisterrassen von Sidemen im Osten der Insel. Hier kannst du stundenlang durch die Reisfelder laufen und hast dabei stets den Götterberg Gunung Agung im Blick. Weitere schöne Reisterrassen befinden sich in Jatiluwih am Hang des Gunung Batukaru oder bei Ubud (Tegalalang, Camphuan Ridge Walk).

2. Tempel besichtigen

Pura Besakih Bali

Pura Besakih, der heiligste und größte Tempel auf Bali

Bali wird nicht ohne Grund "Insel der Tausend Tempel" genannt. Mahr als 20.000 Tempel soll es auf Bali geben, darunter Staatstempel, Meerestempel und Dorftempel. Du kannst dich auf Bali also an Tempeln satt sehen.

Die meisten hinduistischen Tempel auf Bali sehen jedoch ähnlich aus. In größeren Tempelkomplexen gibt es in der Regel einen zentralen Bereich mit mehreren Merus (Pagoden) und drumherum verschiedene Höfe mit Schreinen. Im Vergleich zu buddhistischen Tempeln, die meist aufwändig verziert sind, sind die hinduistischen Tempel auf Bali eher schlicht.

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Einen balinesischen Tempel solltest du in angmessener Kleidung mit Sarong und ggf. Tempelschal betreten. Ärmellose wie auch tief ausgeschnittene Tops und Shirts sind ein No-Go.

Für Spenden steht in den meisten Tempeln auf Bali eine Donation Box bereit. Das Geld wird für die Erhaltung und Pflege der Tempel verwendet.

3. Sundowner in Seminyak oder Legian trinken

Sonnenuntergang Seminyak

Sonnenuntergang in Seminyak

Zugegeben: Seminyak und Legian gehören nicht zu meinen Lieblingsstränden auf Bali (sind mir persönlich zu voll). Aber sich dort zum Sonnenuntergang in einen der bunten Sitzsäcke plumpsen zu lassen und einen Sundowner zu trinken, hat einfach was. Denn erstens sind die Sonnenuntergänge in Seminyak und Legian wirklich atemberaubend schön und zweitens ist die Atmosphäre an beiden Stränden angenehm entspannt.

4. Dich in einem Spa verwöhnen lassen

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Blütenbad im Spa der Villa Semana* nahe Ubud

Aroma-Therapie, Peeling, Flower Bath, Balinesische Massage – in einem balinesischen Spa kannst du dich stundenlang verwöhnen lassen und fühlst dich anschließend wie neu geboren. Spas gibt es fast überall auf Bali, in den meisten größeren Resorts und in Ubud. Ubud ist berühmt für seine Spas. In alten Palästen mit schönen Gärten, Teichen und Springbrunnen werden in stilvollem Ambiente alle erdenklichen Wellness-Anwendungen angeboten.

Die Spas in Ubud sind im Vergleich zu anderen Spas auf Bali allerdings nicht ganz billig. 3 bis 5 Stunden Verwöhnprogramm kosten durchschnittlich zwischen 60 und 110 US Dollar. Es geht sogar noch teurer.

5. Vulkane besteigen

Gunung Batur Bali

Gunung Batur, 1717 Meter hoch

Auf Bali kannst du Vulkane besteigen und dir zum Sonnenaufgang ein Ei über den Vulkandämpfen kochen lassen. Zum Beispiel auf dem Gunung Batur (1717 m) im Osten von Bali. Geführte Touren starten im Dorf Toya Bungkah und können in den meisten Tourbüros und Resorts auf Bali gebucht werden. Los geht's bereits gegen 4 Uhr früh. Der Aufstieg dauert knapp drei Stunden.

Um einiges anspruchsvoller ist die Besteigung des Gunung Agung, mit 3142 Metern der höchste Berg und Vulkan auf Bali. Für die längere Südwest-Route bauchst du einen ganzen Tag: sieben Stunden hin und sieben wieder zurück. Die Touren starten in der Regel um Mitternacht.

Es gibt aber auch eine kürzere, nur vierstündige Route auf den Gunung Agung. Diese führt zwar nicht ganz hinauf auf den Gipfel, aber immerhin bis zum unteren Kraterrand. Startpunkt für die Touren ist das Dörfchen Selat.

6. In einer Traum-Villa wohnen

gb Villa Bali

Ein Traum: Villa Semana* inmitten der Reisfelder bei Ubud

Ich habe nirgendwo auf der Welt so schöne Resorts und Villen wie auf Bali gesehen. Und das Beste ist, du musst nicht Millionär*in sein, um dir auf Bali eine Übernachtung in einer dieser Villen leisten zu können. Mancherorts bist du sogar schon mit 60 oder 70 Euro pro Nacht dabei. Nach oben hin ist preislich natürlich alles offen.

Ich habe mir auf meinen Bali-Reisen insgesamt dreimal Übernachtungen in solchen Traum-Villen gegönnt, einmal in Jimbaran und zweimal nahe Ubud inmitten der Reisfelder. Alle Villen hatten schöne Gärten, einen privaten Pool, offene Wohnzimmer und einen Service vom Feinsten.

In den Mango Tree Villas* in Jimbaran brauchten wir morgens nur die Gartentür einen Spalt weit zu öffnen, und schon wurde uns das Frühstück gebracht. In der Villa Semana* bei Ubud standen für uns rund um die Uhr sogenannte Personal Assistants bereit.

Kaum zu übertreffen war der Service im The Samaya Ubud*. Die Lage am Ayung-Fluss ist obendrein einzigartig. Die Villen haben allerdings ihren Preis. Ich musste mehrmals tief durchatmen, bevor ich unsere drei Nächte im Samaya Ubud gebucht habe.

Private Villen gibt es überall auf Bali, bei Ubud, an vielen Stränden, mitten in den Reisfeldern und am Fuß der Vulkane.

7. Seafood essen in Jimbaran

Mit seinen Luxushotels gehört Jimbaran zu den Nobel-Stränden auf Bali – und ist außerdem für seine erstklassigen Fischrestaurants bekannt.

In den meisten der rund 50 Seafood-Restaurants am Jimbaran Beach kannst du dir Fisch und Meeresfrüchte an den Theken selbst aussuchen. Zur Auswahl stehen u. a. Tunfisch, Red Snapper, Seebrasse, Squid, Crabs, Tiger Prawns und Langusten. Fisch und Meeresfrüchte sind fangfrisch und werden – gegrillt, gebraten oder gekocht – mit einem ganzen Sammelsurium an Beilagen wie Gemüse, Salat, Reis und Sambal serviert.

Die Preise in den Fischrestaurants am Jimbaran Beach sind für balinesische Verhältnisse zwar nicht gerade günstig, aber immer noch bezahlbar. 100 Gramm Tiger Prawns beispielsweise kosten umgerechnet etwa 2,50 Euro, 100 Gramm Tunfisch rund 0,60 Euro.

Und wenn du schon einmal in Jimbaran bist, solltest du unbedingt den Fischmarkt in Kedonganan besuchen. Hier kaufen übrigens auch die meisten Seafood-Restaurants aus Jimbaran und Umgebung ein. Viel später als um 7 Uhr früh auf dem Markt zu sein, macht allerdings wenig Sinn, da dann vom Fisch nicht mehr viel übrig ist.

8. Balinesische Tänze gucken

Kecak-Tanz Bali

Kecak-Tanz im Pura Luhur Uluwatu

Balinesische Tänze sind berühmt und schwer zu erlernen. Jede Handbewegung und Mimik muss sitzen und hat ihre eigene, ganz besondere Bedeutung.

Auch wenn die meisten Touristen weder Gestik noch Mimik der Tänzer*innen deuten können, lohnt der Besuch einer Tanzvorführung auf Bali allemal. Vor allem wegen der aufwändigen Kostüme, der Choreographie und dem oft stimmungsvollen Ambiente wie beispielsweise im Königspalast in Ubud oder im Pura Luhur Uluwatu vor der Kulisse der untergehenden Sonne.

Bei den allabendlichen Legong- oder Barong-Aufführungen im Königspalast in Ubud und den Kecak-Tanzvorführungen im Uluwatu handelt es sich allerdings um Massenveranstaltungen für Touristen. Ganze Busladungen werden hier tagtäglich zu den Vorführungen abgeladen. Ich persönlich sehe mir die Tänze daher lieber in einem Restaurant oder Café abseits vom Schuss an oder schaue in einem der Dörfer bei Ubud bei einer Probe zu.

9. Surfen

Surfen Bali

Surfer am Balangan Beach auf der Halbinsel Bukit

Auf Bali kannst du surfen bis zum Umfallen. Gute Spots gibt es etliche. Wegen der starken Brandung eignen sich besonders die Surfspots und Strände im Süden von Bali. Kuta und Legian sind voll und ganz auf Surf-Touristen eingestellt. An beiden Stränden kannst du alle paar Meter Boards ausleihen. Surfschulen und Surfshops gibt es Dutzende.

Wenn du nicht auf Massentourismus und Mega-Partys stehst, bist du z. B. in Canggu und am Echo Beach nördlich von Seminyak besser aufgehoben. Ebenso am Balangan Beach auf der Halbinsel Bukit.

10. Kaffee und Tee verkosten

Hast du schon mal Ginseng-Kaffee oder Zimt-Kaffee getrunken? Nein? Dann solltest du es unbedingt probieren. Auf Bali gibt es diverse Kaffee-Plantagen, auf denen du balinesischen Kaffee (Kopi) in Dutzenden aromatisierten Varianten probieren kannst.

Hinweis: Vom berühmten Kopi Luwak, der sozusagen direkt aus dem Magen der Zibetkatze stammt, solltest du allerdings die Finger lassen. Warum, liest du in meinem Artikel auf Travelbook.

Auf vielen Plantagen kannst du neben Kaffee auch aromatisierte Tees wie Ingwer-, Zitronengras- und Mangostan-Tee probieren – und natürlich auch kaufen. Der Preis hat es allerdings in sich: Für 200 Gramm rein organischen Lemon Grass Tea habe ich auf der Kaffee-Plantage "Subak Bali Agro" an der Jalan Mekarsari-Baturiti Bedugul umgerechnet rund 17 Euro bezahlt.

11. Kunsthandwerksbetriebe besuchen

Herstellung Lontarschriften

Meister in der Herstellung von Lontarschriften im Bali-Aga-Dorf Tenganan

Auf Bali spielen Kunst und Kunsthandwerk eine große  Rolle. Zentrum für die Herstellung von Kunsthandwerk sind die Künstlerdörfer an der Straße der Kunsthandwerker zwischen Ubud und Denpasar. Teges und Mas sind bekannt für Holzschnitzerei und die Herstellung von Möbeln. Batuan ist das Dorf der Maler, Batubulan der Steinmetze. Schirme und Wayang-Kulit-Puppen für das indonesische Schattenspiel werden in Sukawati hergestellt, Gold- und Silberschmuck in Celuk.

Ganz besonderes Kunsthandwerk gibt es im Bali-Aga-Dorf Tenganan zu sehen: z. B. die kunstvolle Herstellung von Lontarschriften und die als Doppel-Ikat bekannte Webkunst, mit der die teuren Geringsing-Stoffe angefertigt werden. Daneben ist Tenganan bekannt für seine Korbflechtereien.

Wenn du alle Kunsthandwerksbetriebe auf Bali besuchen würdest, wärst du Monate beschäftigt. Daher solltest du gut und nach deinen ganz speziellen Interessen und Vorlieben auswählen.

12. Tauchen bei Pulau Menjangan

Riff Pulau Menjangan

Wie ein Aquarium: Riff bei Pulau Menjangan

Bis zu 40 Meter Sichtweite, tiefblaues Wasser und schöne, intakte Korallenriffe machen die kleine Insel Pulau Menjangan im Nordwesten von Bali zu einem der beliebtesten Tauchplätze Balis. Großfisch wirst du hier zwar eher selten antreffen, dafür tauchst oder schnorchelst du in einem glasklaren Aquarium.

Pulau Menjangan gehört zum Bali-Barat-Nationalpark. Tauchtouren nach Menjangan buchst du am besten in einer der Tauchbasen in Pemuteran, z. B. im Diving Center Werner Lau im Pondok Sari Resort*. Die Fahrt von Pemuteran nach Pulau Menjangan dauert mit dem Speedboot etwa 40 Minuten. Auf Pulau Menjangan selbst gibt es keine Unterkünfte.

13. Schnorcheln am Bio Rock in Pemuteran

Bio Rock Bali

Korallen-Korb am Bio-Rock

Schon mal unter Wasser den Eiffelturm, eine Buddha-Statue oder einen Fisch aus Stahl gesehen? Ich schon, und zwar am Bio Rock in Pemuteran im Nordwesten von Bali. Der Bio Rock ist eins der ungewöhnlichsten Schnorchel- und Tauchreviere weltweit und ein einzigartiges Korallen-Wiederaufforstungsprojekt.

Auf einer Fläche von rund zwei Hektar hat man 45 Stahlkäfige unterschiedlicher Form und Größe im Wasser versenkt und mit Korallen bepflanzt. Ein Ersatz für die einstigen, größtenteils durch Dynamit-Fischerei zerstörten Riffe. Die Korallen-Käfige sind mittlerweile Lebensraum für eine Vielzahl von Rifffischen.

Der Bio Rock befindet sich am Strand von Pemuteran in Höhe des Pondok Sari Resorts* und Taman Sari Bali Resorts*. Schnorcheln und tauchen kannst du direkt vom Strand aus.

14. Eine Zeremonie miterleben

Zeremonie Bali

Zeremonie im Pura Ulun Danu Bratan

Auf Bali findet immer und irgendwo eine religiöse Zeremonie statt. Entweder in einem der Tausenden Tempel, am Meer, an einem See, in einem Dorf oder auf der Straße. Manchmal nehmen ganze Dörfer oder Dorfgemeinschaften an einer Zeremonie teil. Es wird gebetet und geopfert, getanzt und musiziert (Gamelan-Musik).

Die beeindruckendsten Zeremonien, die ich bisher auf Bali gesehen habe, waren eine große Familienzeremonie im Pura Besakih, eine Totenzeremonie in Padang Bai (die Tote wurde in Begleitung eines Gemalan-Orchesters durch die Straßen zum Dorffriedhof getragen), ein Tempelfest im Pura Taman (auf dem Gelände der Elefantenhöhle Goa Gajah) sowie eine Verbrennungszeremonie am Strand vis-à-vis des Fledermaustempels Goa Lawah.

Die meisten Balinesen stört es übrigens nicht, wenn Touristen bei den Zeremonien zugegen sind und auch fotografieren. Du solltest aus Respekt allerdings Abstand vom Geschehen halten, niemals Betende stören, angemessen angezogen sein und dich ruhig verhalten.

15. Yoga machen

Bali ist ein Yoga-Mekka. Auf Bali kannst du fast überall Yoga lernen oder deine Praxis in Kursen vertiefen, z. B. in einem der zahlreichen Yoga-Studios und Yoga Retreats in Ubud, in Jatiluwih oder am Canggu Beach.

Hier habe ich für dich eine Auswahl beliebter Yoga Retreats zusammengestellt: Soulshine Bali* (Ubud), Om Ham Resort Ubud*Prana Dewi Mountain Resort* (Jatiluwih, Traumlage inmitten der Reisfelder), Serenity Eco Guesthouse* (Canggu, in Strandnähe).

16. Nasi Campur essen

Vorausgesetzt, du isst Fleisch und Fisch, solltest du auf Bali mindestens einmal Nasi Campur essen. Nasi Campur besteht aus verschiedenen kleinen Gerichten und gekochtem Reis ("nasi") als Grundlage. Aufgetischt wird, was die Küche gerade zu bieten hat. Daher können bei Nasi Campur die Zutaten und die Zusammenstellung der Speisen von Restaurant zu Restaurant und von Warung zu Warung (= einfaches Restaurant) sehr unterschiedlich sein.

In der Regel besteht ein Nasi Campur auf Bali aus einem oder mehreren  Rind-, Lamm - oder Schweinefleisch-Currys, verschiedenen Gemüsen (gebraten oder als Curry), einer gegrillten Hühnerkeule und / oder gezupftem Hühnerfleisch, gegrilltem Fisch (meist Tunfisch), gebratenem Tofu, Tempeh, Mais, Kokosraspeln, Kerupuk, einem Spiegelei und Reis. Dazu werden ein oder mehrere Sambals (Würzsoßen auf Chili-Basis) serviert.

Mein Lieblings-Sambal ist Sambal Matah, ein Dip aus gehackten Chilischoten, Zitronengras, Knoblauch, Schalotten, Ingwer, Limettensaft, Salz und Kokosöl. Sauscharf, aber sehr, sehr lecker!

17. Mit einem Jukung fahren

Jukungs Bali

Jukungs am Strand von Padang Bai

Etwas wackelig ist es schon in so einem Jukung, die Fahrt auf alle Fälle aber ein Erlebnis. Jukungs sind traditionelle indonesische Fischerboote und werden auch auf Bali zum Fischen eingesetzt. Es gibt sowohl Ein-Mann/Frau-Boote als auch größere Jukungs für zehn und mehr Personen. Die Auslegerboote werden in der Regel mit Motor betrieben, manchmal auch mit einem Ruder oder Segel.

Für Touristen bieten die Fischer auf Bali an vielen Stränden Rundfahrten und Fishing-Touren mit Jukungs an, z. B. in Padang Bai, Jimbaran, Lovina und Pemuteran. Auch an den Vulkanseen wie dem Bratan-See können Jukungs gechartert werden.

18. Smoothies trinken

Erdbeer-Minze-Smoothie, Ananas-Maracuja-Smoothie, Papaya-Apfel-Smothie und, und, und. Auf Bali kannst du dich an köstlich-frischen Smoothies satt trinken. Smoothies sind auf Bali überall zu haben: in Beach-Bars, Warungs, Restaurants, Cafés oder auch auf Märkten.

Ich persönlich trinke meine Smoothies am liebsten im "Maha" an der Monkey Forest Road in Ubud. Mein absoluter Favorit: der Limetten-Minze-Smoothie, giftgrün und super erfrischend. Das "Maha" ist ein einfaches Garten-Café mit frei herum hoppelnden Hasen. Neben Smoothies stehen auf der Getränke- und Speisekarte auch Cocktails, Kaffee- und Teespezialitäten, Reisgerichte sowie vegetarische und vegane Speisen.

Tipp: Ubud ist ein Veggie-Paradies. Die meisten Warungs, Restaurants und Cafés in Ubud bieten eine große Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten an.

19. Rafting auf dem Ayung-Fluss

Rafting Bali

Rafting auf dem Ayung-Fluss bei Ubud

In Ubud ist Rafting auf dem Ayung River ein absolutes Muss.  Die Touren führen mitten durch den Dschungel und vorbei an versteckten Wasserfällen. Badestopps gibt es natürlich auch.

Rafting-Touren auf dem Ayung-Fluss kannst du in Ubud in allen Reisebüros und Resorts buchen. Zwei Stunden Rafting kosten durchschnittlich 30 bis 40 Euro p. P. (inkl. Pick-up vom Hotel, Einführung und Sicherheitsausrüstung), ein ganzer Tag mit Sightseeing-Programm 60 bis 80 Euro. Rafting-Touren auf dem Ayung-Fluss werden in verschiedenen Schwierigkeitsgraden angeboten. Die Anfänger-Pakete eignen sich auch für Kinder (nur in Begleitung Erwachsener).

20. Party machen

Die Haupt-Partymeile auf Bali ist Kuta. In Kuta kannst du Nächte durchfeiern, z. B. im Pyramid Club (Jl. Dewi Sri Nr. 33), in der Bounty Discotheque (J. Legian), im Sky Garden (Jl. Legian Nr. 61), im Hypnotized Club (Jl. Pantai Kuta) oder im Hard Rock Café, das zum benachbarten Hard Rock Hotel* gehört.

Weitere beliebte Hotels in Kuta sind das Citadines Kuta Beach Bali* und das Sun Island Hotel Kuta*.

Günstig und gut übernachtest du u. a. im Asana Agung Putra Bali* (Poppies 1), im Grand Barong Resort* (Poppies Lane 2) oder im Ida Hotel Kuta Bali*. Viele weitere Hotels in Kuta findest du in der Hotelübersicht* bei Booking.com.

21. Balinesisch kochen lernen

Auf Bali kannst du lernen, wie man ein leckeres Mie goreng zubereitet, ein scharfes Sambal macht oder Fisch in Bananenblätter wickelt. Kochschulen gibt es jede Menge auf Bali. Einige der besten Cooking Schools sind die Casa Luna Cooking School in Ubud (Jl. Bisma), die Ketut's Bali Cooking Class (Laplapan Village bei Ubud) und die Bumbu Bali Cooking School in Tanjung Benoa (Jl. Pratama).

22. Kunstmuseen in Ubud besuchen

Wenn du dich für Kunst und Malerei interessierst, solltest du in Ubud in jedem Fall das Museum Puri Lukisan (Palace of Arts), das Blanco Renaissance Museum und das Agung Rai Museum of Art (ARMA) besuchen.

23. Im heiligen Wasser Körper, Geist und Seele rein waschen

Rituelle Waschung Bali

Rituelle Waschung im Pura Tirta Empul

Auf Bali gibt es zahlreiche heilige Quellen. Die Balinesen sprechen dem heiligen Wasser heilende Kräfte und eine reinigende Wirkung für Körper, Geist und Seele zu. Daher unterziehen sich Balinesen oftmals rituellen Waschungen.

Touristen sind in den Bädern und Badebecken ebenfalls willkommen, z. B. im Pura Tirta Empul (15 km von Ubud entfernt), im Schwimmbad des Wasserpalastes Tirta Gangga im Osten von Bali oder in den Air Panas Komala Tirta, den heißen Thermalquellen in der Nähe von Lovina.

24. Bemo fahren

Wenn du Einblicke in den balinesischen Alltag gewinnen willst, solltest du dich zu einer Fahrt in einem der meist überfüllten Bemos hinreißen lassen. Bemos sind zu Kleinbussen umfunktionierte Minivans, fahren fast überall auf Bali und sind das preiswerteste Transportmittel auf der Insel.

25. Affen gucken

Affen Sangeh Bali

Longtail-Makaken im Sangeh-Affenwald

Affen (Longtail-Makaken) kannst du auf Bali hautnah erleben. Zum Beispiel im Affenwald Mandala Wisata Wanara Wana in Ubud oder im Obyek Wisata Sangeh ein paar Kilometer nordwestlich von Ubud. Mir persönlich gefällt der Sangeh-Affenwald besser, da er nicht ganz so überlaufen ist wie der Monkey Forest in Ubud.

Affen gelten auf Bali als heilig. Daher sind die Affenwälder mit ihren Tempeln für die Balinesen heilige Orte.

26. Nix für Veggies: Babi Guling essen

Vorausgesetzt, du isst gern Fleisch und hast insbesondere nichts gegen Schweinefleisch, solltest du auf Bali unbedingt Babi Guling (gegrilltes Spanferkel) probieren.

Der berühmteste Warung für Spanferkelbraten auf Bali ist der Warung Ibu Oka in Ubud gegenüber vom Königspalast. Ich fand das Spanferkel zwar sehr lecker, allerdings ist der Warung meist überfüllt und voll und ganz auf Massenabfütterungen von Touristen eingestellt.

Mein bestes Babi Guling habe ich in einem Warung in Nord-Bali an der Küstenstraße zwischen Singaraja und Pemuteran gegessen. Die Gegend ist bekannt für gute Spanferkelbraten.

27. Im Bali-Barat-Nationalpark wandern

Bali-Barat-Nationalpark

Dschungel-Trekking im Bali-Barat-Nationalpark

Savannen, Monsunwälder, Regenwälder und Flüsse – wenn du gern Dschungel-Trekking machst, solltest du unbedingt zum Taman Nasional Bali Barat fahren. Der Nationalpark liegt im äußersten Nordwesten von Bali und ist am besten von Pemuteran und dem Fährhafen Gilimanauk zu erreichen. Der Besuch des Bali-Barat-Nationalparks ist allerdings nur in Begleitung eines Park Rangers möglich. Mit ein bisschen Glück kannst du auf deiner Wanderung einen der seltenen und vom Aussterben bedrohten Balistare in den Baumwipfeln erspähen.

28. Wasserfälle besuchen

Gitgit-Wasserfall Bali

Gitgit-Wasserfall

Zugegeben: In der Trocken- und Hauptreisezeit sind die Wasserfälle auf Bali nicht gerade berauschend. Dennoch lohnt sich ein Besuch schon allein wegen der Lage mitten im Dschungel. Die meisten Touristen besuchen den Gitgit-Wasserfall im Norden Balis. Eine gute Alternative ist der Munduk-Wasserfall nahe den Zwillingsseen Danau Buyan und Danau Tamblingan.

Im Wald am Munduk-Wasserfall wachsen zahlreiche Gewürznelkenbäume. Auf dem Weg zum Wasserfall kannst du häufig bei der Ernte zusehen und auch Gewürznelken kaufen. Es sind die leckersten und aromatischsten Gewürznelken, die ich jemals gegessen habe.

29. Only for Smokers: Kreteks probieren

Kretek-Zigaretten sind Nelkenzigaretten und bestehen neben Tabak aus fein geschroteten Gewürznelken. Ich persönlich finde den Geschmack sehr interessant.

Hinweis: Kretek-Zigaretten sind genauso gesundheitsschädlich wie übliche Zigaretten.

30. Heiligen Seeschlangen begegnen

Zwei heilige Seeschlangen kannst du in der Höhle Ular Suci gegenüber vom Pura Tanah Lot sehen. Die schwarz-weiß geringelten Schlangen fungieren als Tempelwächterinnen und werden von Priestern beaufsichtigt.

5 Dinge, die du auf Bali besser sein lassen solltest

1. Nicht selbst Moped oder Auto fahren

Straßenverkehr Bali

So sieht Verkehr auf Bali aus: hier eine Straße in Ubud

Der Verkehr auf Bali ist oft der reine Wahnsinn und saugefährlich. Während der Rushhour geht auf vielen Straßen nichts mehr.

2. Auf keine überfüllte Fähre steigen

Viele Fähren nach Lombok oder auf die Gili-Inseln sind überfüllt. Insbesondere bei schlechtem Wetter kann es daher zu Unfällen kommen (bei schlechtem Wetter solltest du auf Bali generell keine Fähre besteigen!). Gib' lieber ein paar mehr Rupiah aus und kaufe Tickets nur bei bewährten Reedereien, die ihre Fähre nicht überladen.

3. Nicht auf Delfintour gehen

Delfintouren werden hauptäschlich in Lovina im Norden von Bali angeboten. Leider handelt es bei den Touren mit lokalen Fischern eher um Delfin-Jagden. Daher solltest du zum Schutz der Tiere auf das sogenannte Dolphin Watching verzichten.

4. Nie bei roter Flagge im Meer baden

Flagge Seminyak

Badeverbot: hier eine rote Fahne am Strand von Seminyak

An Stränden wie Kuta, Legian und Seminyak ist bei gefährlichen Unterströmungen Schwimmen verboten. Wenn du am Strand eine rote Fahne siehst, geh' auf keinen Fall im Meer baden!

5. Keine selbst gebrannten Schnäpse trinken

Auf Bali ist es bereits mehrfach zu tödlichen Methanol-Vergiftungen durch gepanschten Alkohol gekommen. Daher solltest du insbesondere Arak (Reisschnaps) oder Arak-Mixgetränke nur dann trinken, wenn die Spirituosen aus einer bekannten Quelle stammen. Also Finger weg von selbst gebrannten Schnäpsen!

Karte: Highlights auf Bali

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