Kep und Umgebung – Die besten Sehenswürdigkeiten und Reisetipps

Sirene, Kep

Die Sirene – Eins der Wahrzeichen von Kep

Kep – Überblick

Kolonialvilla, Kep

Verwaiste Kolonialvilla in Kep

Kep ist eine kleine Küstenstadt im Süden von Kambodscha. Sie liegt am Golf von Thailand, rund 23 Kilometer südlich der Provinzstadt Kampot und 42 Kilometer vom Grenzübergang zu Vietnam (Prek Chak / Xaxia) entfernt.

Bis in die 1970er-Jahre hinein war Kep das beliebteste Seebad Kambodschas. In der französischen Kolonialzeit entstanden prachtvolle Villen, die jedoch zwischen 1975 und 1979 von den Roten Khmer zerstört wurden. Die verbliebenen, mit Pflanzen und Bäumen überwucherten Ruinen prägen heute vielerorts das Stadtbild. Nur vereinzelt wurden einige der alten Kolonialhäuser instand gesetzt.

Kep Beach

Kep Beach

Kep ist eine beschauliche Stadt und an den Wochenenden Ausflugsziel für Einheimische aus Phnom Penh. Bei schönem Wetter sind die zahlreichen Picknickplätze am Kep Beach gut besucht. Auch Mönche verirren sich hin und wieder hierher.

Beliebter Treff für die Dorfjugend und Verliebte ist der kleine Platz bei der Sirene. Hierbei handelt es sich um eine schneeweiße, nackte Frauen-Statue, deren Augen in Erwartung ihres rückkehrenden Mannes sehnsüchtig aufs Meer blicken.

Sehenswürdigkeit in Kep: Krebsmarkt (Crab Market)

Krebsmarkt, Kep

Krebsmarkt in Kep

Korb mit Krebsen

Korb mit Krebsen

Hauptattraktion sowohl für Einheimische als auch für Touristen in Kep ist der Krebsmarkt (Crab Market). Neben Krebsen, die nur einige Meter weiter im Meer gefangen werden, sind auf dem kleinen, bunten Markt auch frische und eingelegte Garnelen zu haben, außerdem Fisch, Gemüse, Obst, frisch gebackene Waffeln und gegrillter Fisch am Holzspieß.

Wenn der Krebsmarkt gegen 17 Uhr schließt (die meisten Stände werden schon am frühen Nachmittag abgebaut), verlagert sich das Leben in die daneben liegenden Restaurants und Bars mit ihren auf Pfählen gebauten Holzterrassen direkt am Meer. Bei Sonnenuntergang ist der Ausblick auf den lila-rötlichen Himmel und die Krebsverkäufer, die ihre fangfrische Ware in großen Körben durchs Wasser ziehen, einfach überwältigend.

Krebsfischer, Kep

Junger Krebsfischer in Kep

Krebsverkäuferin, Kep

Krebsverkauf im Wasser

Krebs-Restaurants in Kep

Krebsrestaurants, Kep

Krebsrestaurants in Kep

Tipp: Das bekannteste und beliebteste Restaurant am Platz ist das "Kim Ly". Das Essen ist vorzüglich. Eine normalgroße Portion Krebse mit grünem Pfeffer ist hier für 6,75 US Dollar zu haben, die große Portion kostet 10.75 US Dollar. Als Vorspeise empfiehlt sich eine Frühlingsrolle mit frischem Krebsfleisch für 5 US Dollar.

Neben diversen Krebs- und Krabbengerichten bietet die umfangreiche Speisekarte auch zahlreiche Fisch- und andere Khmer-Gerichte. Wer im "Kim Ly" zu Abend essen und auf der Terrasse nah am Wasser sitzen möchte, sollte rechtzeitig reservieren. Besonders an den Wochenenden und Feiertagen ist das Restaurant ab spätestens 19 Uhr bis auf den letzten Platz gefüllt.

Aber auch die benachbarten Restaurants bieten ausgezeichnete Küche und eine breite Palette an frischen Krebs- und Krabbengerichten an. Crabs vom Grill kosten je nach Größe der Portion durchschnittlich zwischen 5 und 7 US Dollar und kommen mit Reis und dem für die Region typischen Dip aus schwarzem Kampot-Pfeffer, Salz und Limettensaft daher.

Eine besondere Spezialität sind die in grünem Pfeffer marinierten Krebsscheren für 6 US Dollar. Zum Öffnen wird ein Nussknacker gereicht. Eine Büchse Bier kostet in den meisten Restaurants hier 0,80 US Dollar.

Sehenswürdigkieten in der Umgebung von Kep

Casino, Bokor Hill, Kambodscha

Verwaist: Das Casinohotel in Bokor Hill

Touristen besuchen Kep vor allem wegen des Krebsmarktes und der Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung der Stadt. Ausflüge lohnen beispielsweise zur Bokor Hill Station (auch Ghost Town genannt), zum Höhlentempel Phnom Chhnork und zu den umliegenden Pfefferplantagen.

Organisierte Touren können in allen Reisebüros und in den meisten Hotels gebucht werden. Die Betreiber vermitteln auch Taxen für Privat-Touren. Eine Tagestour mit dem Taxi zur Bokor Hill Station kostet 80 US Dollar.

Beliebt sind zudem Ausflüge zu den vorgelagerten Inseln Rabbit Island (Koh Tonsay) oder die etwas weiter entfernte Koralleninsel Koh Poh.

Rabbit Island liegt etwa fünf Kilometer vom Festland entfernt und bietet vergleichsweise schöne Strände mit etwa 30 einfachen Bungalows ab 5 US Dollar pro Nacht. Eine Tour mit einem privaten Boot kostet hin und zurück 20 US Dollar. Auf dem Boot haben bis zu sechs Personen Platz. Die Fahrzeit nach Rabbit Island beträgt circa 25 Minuten. Abfahrt ist am Pier rund drei Kilometer östlich des Kep Beach.

Wenn du schnorcheln möchtest, solltest du zur Koralleninsel Koh Poh fahren. Koh Poh hat saubere Sandstrände und vorgelagerte intakte Korallenriffe. Die Überfahrt dauert rund zwei Stunden und kostet 40 US Dollar.

Reisetipps für Kep

Empfehlenswerte Hotels

Die schönsten Hotels in Kep liegen außerhalb des Stadtzentrums im nahe gelegenen Dschungel bzw. auf einem Hügel mit Traum-Aussicht aufs Meer. Empfehlenswert sind u. a. die Kep Lodge*, das Veranda Natural Resort*, das Atmaland Resort*, die Blue Kep Bungalows* und Raingsey Bungalows*.

Direkt am Meer und nur fünf Gehminuten vom Krebsmarkt entfernt befindet sich eins der teuersten Hotels in Kep, das Knai Bang Chatt Resort*. Preiswert und gut übernachtest du im Zentrum u. a. im Kep Arunrash*.

Weitere Hotels in Kep und Umgebung findest du in der Hotelübersicht* bei Booking.com oder unten auf der Karte.

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Anreise nach Kep mit Bus oder Taxi

Die meisten Touristen besuchen Kep auf dem Weg zum gut 40 Kilometer entfernten Grenzübergang nach Vietnam. Zwischen Kep und Phnom Penh verkehren mehrfach täglich Busse, von Phnom Penh nach Kep zwischen 7 und 14.30 Uhr, von Kep nach Phnom Penh zwischen 7.15 und 14 Uhr. Die Fahrzeit beträgt je nach Route zwischen drei und fünf Stunden.

Private Taxifahrten von und nach Phnom Penh kosten 40 bis 45 US Dollar. Die Entfernung zwischen Kep und Phnom Penh beträgt circa 150 Kilometer, die Fahrzeit rund drei Stunden.

Transport und Fortbewegung in Kep

Gängigste Fortbewegungsmittel für Touristen in Kep sind Tuk-Tuks. Innerhalb der Stadt liegen die Preise bei 2 bis 5 US Dollar. Gegen einen Aufpreis von einem Dollar warten die Fahrer vor dem Krebsmarkt oder am Abend vor den Restaurants. Kep lässt sich auch zu Fuß, mit dem Mofa oder Fahrrad erkunden. Motobikes kosten je nach Ausführung zwischen 6 und 10 US Dollar am Tag, Fahrräder zwischen und 3 und 7 US Dollar.

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