Top 13 Strände in Costa Rica (Pazifik & Karibik) – mit Karte und Geheimtipps
An Costa Ricas Pazifik- und Karibikküste reihen sich rund 300 Strände wie Perlen aneinander
Gudrun ist Reiseexpertin und Betreiberin des Travel-Blogs Planet2Go. In Costa Rica hat sie zahlreiche Strände besucht und zeigt dir die schönsten.
Zuletzt aktualisiert am 10. Januar 2026
Quick-Tipps
Surfer:innen empfehlen wir diese 3 Strände in Costa Rica: Playa Santa Teresa, Playa Tamarindo (beide Pazifikküste) und Playa Cocles (Karibikküste). Die berühmte Salsa Brava kannst du in Puerto Viejo de Talamanca reiten.
Zum Baden eignen sich u.a. die Playa Sámara, Playa Manuel Antonio (beide Pazifikküste) und Playa Punta Uva (Karibikküste).
Um zu abgelegenen Stränden wie zur Playa Matapalo (nahe Quepos) oder Playa Hermosa (nahe Jacó) zu gelangen, brauchst du ein Auto. Unsere Tipps für einen Roadtrip durch Costa Rica findest du auf dieser Seite.
Strände in Costa Rica – Überblick
Costa Rica punktet mit einigen der schönsten Strände Zentralamerikas. Obgleich das Land kaum größer ist als das deutsche Bundesland Niedersachsen, besitzt Costa Rica rund 300 Strände. Die meisten davon sind naturbelassene, von Palmen und Bäumen gesäumte Bilderbuchstrände. Einige haben hellen, andere dunkelgrauen bis schwarzen Sand.
Ob an der Karibik- oder Pazifikküste – in Costa Rica findest du vielerorts einsame, oft menschenleere Strände mit Dschungel- und Robinson-Flair. Andere Strände hingegen bieten eine gut entwickelte touristische Infrastruktur, doch hält sich auch hier die Besucherzahl in Grenzen.
Traumhaft schöner Naturstrand an Costa Ricas Karibikküste: Playa Grande bei Cahuita
Viele Küstenabschnitte Costa Ricas sind beliebte Surfspots. Baden hingegen ist wegen der Wellen an vielen Stränden nur eingeschränkt möglich. Doch es gibt Ausnahmen.
Costa Rica liegt zwischen dem Pazifischen Ozean und dem Karibischen Meer. Die meisten Strände des Landes befinden sich an der westlich gelegenen, 1000 Kilometer langen Pazifikküste. Aber auch an der kürzeren Karibikküste (ca. 200 km) im Osten erwarten dich traumhafte Strand-Paradiese.
Auf dieser Seite zeigen wir dir die schönsten Strände an Costa Ricas Karibik- und Pazifikküste – zum Surfen, Baden und für unvergessliche Natur-Erlebnisse. Neben unseren 13 Favoriten stellen wir dir noch einige weitere Strände inklusive Geheimtipps vor.
Karte mit den beliebtesten und schönsten Stränden in Costa Rica
Surfen, Strandspaziergänge, Yoga, Dschungel-Flair
1. Playa Santa Teresa (Provinz Guanacaste, Pazifikküste)
Beliebter Surf-Hotspot in Costa Rica: Playa Santa Teresa auf der Halbinsel Nicoya
Santa Teresa ist vor allem als Surfspot bekannt, doch punktet der Küstenort auf der Halbinsel Nicoya auch mit schönen, hellen Sandstränden. Die Playa Santa Teresa ist 5 Kilometer lang. Zusammen mit den Nachbarstränden Playa Carmen und Playa Hermosa hat die Strandlinie eine Gesamtlänge von 8 Kilometern. Platz genug also für ausgedehnte Strandspaziergänge, eine Runde Beachvolleyball, Yoga oder um einfach nur zu chillen.
Die Atmosphäre in Santa Teresa ist relaxed. Im Ort findest du diverse Surf- und Yogaschulen, kleinere Geschäfte, Restaurants, Cafés und Unterkünfte jeder Preisklasse. Die Palette reicht von einfachen Surf-Hostels bis hin zu schicken Luxushotels.
Santa Teresa grenzt direkt an den Dschungel. In den bewaldeten Bergen oberhalb des Orts kannst du u.a. Brüll- und Kapuzineraffen sehen.
Beliebte Ausflugsziele in der Umgebung von Santa Teresa sind das Naturschutzgebiet Cabo Blanco sowie weitere tolle Surfstrände wie die Playa Grande de Montezuma und die Playa Los Cedros.
Naturparadies nahe Santa Teresa: Playa Cedros
Santa Teresa – gut zu wissen
Anfahrt ohne Auto: Möglich, aber umständlich: Flug oder Shuttle nach Tambor, dann weiter mit Taxi
Mit Auto: Deutlich entspannter. Wir empfehlen dir für die Region ein 4x4-Fahrzeug, vor allem in der Regenzeit.
Praktisch vor Ort: Viele Restaurants, Cafés und Surfschulen befinden sich an der Küstenstraße. Roller oder Fahrrad empfehlenswert. Aber Achtung, der Verkehr ist chaotisch!
Mini-Tipp & Ausflüge: Sonnenuntergang am ruhigeren Strandabschnitt nördlich von Santa Teresa. Für Abwechslung: Montezuma (Wasserfälle) oder Mal País für einen ruhigen Strandtag.
Tipps für Unterkünfte
In der mittleren Preisklasse empfehlen wir dir in Santa Teresa das Manala Hotel* oder das Magic Place*.
Schön, aber auch um einiges teurer sind die Naia Surf Villas* mit privaten Pools.
Baden, Tiere beobachten
2. Playa Manuel Antonio (Provinz Puntarenas, Pazifikküste)
Playa Manuel Antonio im gleichnamigen Nationalpark
Im Nationalpark Manuel Antonio, unweit der Küstenstadt Quepos, befinden sich einige der schönsten Strände Costa Ricas – allen voran die Playa Manuel Antonio.
"Playa Galardonada" steht dort auf einem Schild. Auf Deutsch heißt das so viel wie "preisgekrönter Strand". Und diese Auszeichnung hat sich die Playa Manuel Antonio in jedem Fall verdient. Der weiße Bilderbuchstrand ist 800 Meter lang und besticht mit türkisfabenem Wasser. Da die Wellen hier meist sanft sind, eignet sich der Strand gut zum Baden.
Der einzige Weg zur Playa führt mitten durch den Manuel-Antonio-Nationalpark, einem der kleinsten, aber tierreichsten Nationalparks Costa Ricas. Vom Eingang des Nationalparks bis zum Strand sind es rund 45 Minuten zu Fuß. Auf dem Weg kannst du Faultiere, Kapuzineraffen, Tukane und viele andere Tiere sehen.
Tipp: Direkt vor den Toren des Manuel-Antonio-Nationalparks befindet sich ein weiterer Traumstrand: die Playa Espadilla Norte. Der Strand ist öffentlich zugänglich, fällt flach ab und eignet sich daher auch für einen Urlaub mit Kindern.
An der Playa Espadilla Norte kannst du Liegen, Kajaks und Jetski ausleihen. Des Weiteren findest du am Strand diverse Beach-Bars, Essens- und Getränkestände.
Perfekt für einen Strand- und Badeurlaub: Playa Espadilla Norte, nur wenige Meter vom Manuel-Antonio-Nationalpark entfernt
Playa Manuel Antonio – gut zu wissen
Anfahrt: Schnell und bequem mit Bus oder Taxi ab Quepos. Bewachte Parkplätze am Parkeingang.
Wichtig: Zutritt nur mit Nationalpark-Ticket*, Besucherzahl begrenzt
Mini-Tipp: Früh kommen – dann sind Strand und Wanderwege im Nationalpark noch leer und die Chancen auf Tierbeobachtungen am besten
Tipps für Unterkünfte
Die meisten Unterkünfte befinden sich in der nahegelegenen Stadt Quepos, im Ferienort Manuel Antonio und entlang der Zufahrtsstraße zum Nationalpark.
Gute Mittelklasse-Hotels nahe Manuel-Antonio-Nationalpark sind u.a. das Villa Roca Boutique Resort - Adults only*, das The Falls at Manuel Antonio* und das Hotel Plaza Yara*.
Schick, aber auch teurer wohnst du im Gaia Hotel & Reserve- Adults Only* oder im Ecotica Boutique Hotel*.
Surfen, Relaxen, Beach Vibes
3. Playa Tamarindo (Provinz Guanacaste, Pazifikküste)
Beliebter Surfer-Strand: Playa Tamarindo
Die Playa Tamarindo steht nicht ohne Grund weit oben auf unserer Liste der schönsten Strände in Costa Rica. Der Strand hat hellen Sand, besticht mit türkisfarbenem Wasser und ist stellenweise so breit wie ein Fußballfeld.
Die Playa Tamarindo ist in erster Linie Surfspot. Baden ist wegen der häufig hohen Wellen nur eingeschränkt möglich.
Anders als an vielen anderen Stränden in Costa Rica findest du an der Playa Tamarindo auch Beach Bars, Essens- und Getränkestände. Im nahe gelegenen Dorf Tamarindo gibt es weitere Restaurants, Surfschulen, Reisebüros und Unterkünfte aller Art.
Fazit: Wenn du in Costa Rica einen Strand suchst, an dem ein bisschen mehr los, könnte die Playa Tamarindo der richtige Strand für dich sein.
Playa Tamarindo – gut zu wissen
Anfahrt: Gut mit Auto erreichbar, Mietwagen empfohlen. Parkplätze am Strand begrenzt. Ohne Auto: Taxi oder Shuttle vom Flughafen Liberia (ca. 1,5 h).
Surfen: Ideal für Anfänger:innen und Intermediates, Surfschulen* direkt am Strand
Baden & Sicherheit: Strömungen können stark sein. Immer auf Warnflaggen achten. Familienfreundliche Abschnitte eher mittig in der Bucht.
Mini-Tipp: Früh morgens am Strand spazieren gehen – meist menschenleer und tolle Stimmung für Fotos
Tipps für Unterkünfte
Gute Mittelklasse-Hotels in Tamarindo sind u.a. das Hotel Luna Llena* und die Villas Macondo*.
Schön, aber auch teurer sind die Ocho Artisan Bungalows* und das The Coast Beachfront Hotel*.
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Tiere beobachten, Surfen
4. Playa Matapalo (Provinz Puntarenas, Pazifikküste)
Tolle Wellen und kilometerlang: Playa Matapalo
Die kilometerlange Playa Matapalo südlich von Quepos und Manuel-Antonio-Nationalpark ist einer unserer Geheimtipps an Costa Ricas zentraler Pazifikküste. Der dunkelbraune Strand ist am Ufer dicht mit Palmen und Bäumen bewachsen. An der Playa Matapalo kannst du surfen oder aber lange Spaziergänge machen und dabei den Anblick der tosenden Brandung genießen.
Unser Tipp: In den Mangobäumen an der Straße oberhalb der Playa Matapalo halten sich häufig Kapuzineraffen auf. Bei einer Nachtwanderung hast du zudem gute Chancen, Faultiere zu sehen.
Kapuzineraffe in einem Mangobaum oberhalb der Playa Matapalo
Die Playa Matapalo liegt abseits vom Schuss. Infrastruktur wie Restaurants und Unterkünfte gibt es am Strand nur vereinzelt.
Tipp: Unser Lieblingsrestaurant nahe Playa Matapalo ist das an der Küstenstraße gelegene, bei Einheimischen sehr beliebte Seafood-Restaurant "La Langosta Feliz" (dt. glückliche Languste). Fisch und Meeresfrüchte sind fangfrisch und die Preise moderat.
Playa Matapalo – gut zu wissen
Anfahrt: Abgelegener Strand, mit Auto oder Roller zu erreichen
Sicherheit: Keine Rettungsschwimmer am Strand – auf Kinder achten!
Mini-Tipp: Perfekt für einen Tagesausflug ab Quepos. Picknick mitbringen, da es am Strand keine Restaurants gibt.
Tiere beobachten, Abgeschiedenheit genießen
5. Playa Grande nahe Cahuita (Provinz Limón, Karibikküste)
Geheimtipp nahe Cahuita: Playa Grande
Die Playa Grande zählt für uns zu den schönsten Stränden an Costa Ricas Karibikküste – und gilt nach wie vor als Geheimtipp. Der unweit vom Cahuita-Nationalpark gelegene dunkle Naturstrand ist kilometerlang und meist menschenleer. Das Ufer ist dicht bewaldet. Hier wie auch an der benachbarten Playa Negra (dt. schwarzer Strand) hast du gute Chancen, Faultiere in den Bäumen zu sehen.
Wir jedenfalls meinen: Cahuita ist eine gute Wahl, wenn du in unmittelbarer Nähe traumhaft schöner Naturstände Urlaub machen willst und dabei auf Infrastruktur nicht verzichten möchtest. Im Dorf Cahuita wie auch an der Zufahrtsstraße zur Playa Negra und Playa Grande gibt es neben Ferien-Unterkünften auch diverse Restaurants und Bars.
Playa Grande – gut zu wissen
Anfahrt: Mit Auto, Roller oder Fahrrad von Cahuita
Baden & Sicherheit: Strömungen beachten, keine Lifeguards
Mini-Tipp: Idealerweise mit einem Besuch des Cahuita-Nationalparks* kombinieren. Tierbeobachtungen und tolle Fotomotive.
Tipps für Unterkünfte
Unsere Empfehlungen für Unterkünfte der mittleren Preisklasse in Cahuita sind u.a. die Casa Marcellino Lodge*, das Playa Negra Guesthouse* und die Villa Ú Sulè*.
Schick, aber auch teurer wohnst du in der LaLola Villa Privada* und in der Casa Lucas*.
Strandspaziergänge, Chillen, Tiere beobachten
6. Playa Negra nahe Puerto Viejo de Talamanca (Provinz Limón, Karibikküste)
Menschenleer und doch nah am Geschehen: Playa Negra
Lust auf Trubel und Abgeschiedenheit zugleich? Dann könnte die Playa Negra nahe Puerto Viejo de Talamanca eine gute Wahl für dich sein. Der kilometerlange, oft menschenleere Naturstrand liegt nur zwei Kilometer von dem lebendigen Touristenort entfernt, sodass du hier zwar nah am Geschehen, aber nicht mittendrin bist.
Die Playa Negra hat dunklen Sand und wird von Bäumen und Palmen gesäumt. Der Strand ist perfekt für lange Spaziergänge, zum Chillen und für Tierbeobachtungen. In den Bäumen halten sich häufig Faultiere auf. Kleiner Wermutstropfen: Baden ist an der Playa Negra wegen der hohen Wellen und starken Brandung meist nicht möglich.
Zu den beliebtesten Unterkünften am Strand zählen das Hotel Banana Azul* und die Villas Serenidad*.
Playa Negra – gut zu wissen
Anfahrt: Mit Auto, Roller oder Fahrrad Rad von Puerto Viejo
Baden & Sicherheit: Starke Strömungen möglich. Wenn überhaupt, nur für erfahrene Schwimmer:innen geeignet.
Mini-Tipp: Frühmorgens zum Sonnenaufgang kommen. Perfekt für tolle Fotos.
Puerto Viejo de Talamanca – Überblick und Besonderheiten
Beliebter Touri-Ort an Costa Ricas Karibikküste: Puerto Viejo de Talamanca
Puerto Viejo de Talamanca ist der Haupt-Touristenort an der Karibikküste Costa Ricas. Hier findest du jede Menge Bars, Restaurants, Souvenirshops, Supermärkte und auch einen Nachtmarkt.
In Puerto Viejo leben hauptsächlich Jamaikaner:innen, weshalb es in dem Karibik-Küstenort ein bisschen bunter, lebendiger und lauter zugeht als andernorts in Costa. Pura Vida eben!
"Pura Vida" (wörtlich übersetzt: "Pures Leben") ist übrigens eine gängige Phrase in Costa Rica, die unterschiedliche Bedeutungen haben kann und in diversen Zusammenhängen benutzt wird. "Pura Vida" bedeutet so viel wie "Alles gut", "Okay", "Tschüss", "Hallo" etc. Wenn du in Costa Rica beispielsweise eine Person fragst, wie es ihr geht, lautet die Antwort meist "Pura Vida".
Tipp: Puerto Viejo ist auch berühmt für die Salsa Brava, eine der besten Surf-Wellen Costa Ricas. Obendrein liegt die Küstenstadt nahe der Grenze zu Panama und ist daher ein guter Ausgangspunkt für die Weiterreise zu den Bocas del Toro.
Surfen, Chillen, Cocktails schlürfen
7. Playa Cocles (Provinz Limón, Karibikküste)
Immer was los: Playa Cocles
Nur zwei Kilometer südlich von Puerto Viejo de Talamanca befindet sich mit der Playa Cocles ein weiterer beliebter Surfstrand. An dem gut einem Kilometer langen Strand gibt es mehrere Surfschulen, Board-Verleihe und Beach Bars.
Nicht-Surfer:nnen kommen an der Playa Cocles ebenfalls auf ihre Kosten. Hier macht es einfach Spaß, sich in eine der Beach Bars zu setzen, einen Cocktail zu schlürfen und dabei den Surfer:innen auf dem Wasser zuzusehen.
Playa Cocles – gut zu wissen
Anfahrt: Mit Auto, Roller oder Fahrrad von Puerto Viejo
Surfen & Aktivitäten: Surfschulen, Board-Verleihe, Beach Volleyball, Yoga
Baden & Sicherheit: Starke Strömungen möglich. Wenn überhaupt, besser nur am mittleren Strandabschnitt baden.
Relaxen, Picknicken, Dschungel-Fair
8. Playa Chiquita (Provinz Limón, Karibikküste)
Strand-Idyll am Rande des Dschungels: Playa Chiquita
Die Playa Chiquita liegt sozusagen mitten im Dschungel. Die gut 500 Meter lange, mehrfach geschwungene Bucht nahe Puerto Viejo de Talamanca ist dicht mit Bäumen bewachsen.
Zur Playa Chiquita kommen überwiegend Einheimische, die hier im Schatten der Bäume picknicken. Die Wellen sind zwar nicht ganz so hoch wie an der benachbarten Playa Cocles, dennoch kann das Baden auch hier gefährlich sein.
Die Playa Chiquita liegt fünf Kilometer südlich von Puerto Viejo de Talamanca. Die Zufahrt von der Küstenstraße 256 ist allerdings nicht ganz leicht zu finden. Am besten orientierst du dich an den Schildern, die den Weg zu den Unterkünften weisen.
Playa Chiquita – gut zu wissen
Anfahrt: Mit Auto oder Roller von Puerto Viejo (ca. 7 km), Parkmöglichkeiten begrenzt
Sicherheit: Keine Rettungsschwimmer am Strand
Aktivitäten: Vogelbeobachtungen, Wanderungen entlang der Küste
Mini-Tipp: Ideal für ein Picknick. Müll muss wieder mitgenommen werden.
Baden, Kajakfahren, Natur-Erlebnisse
9. Playa Punta Uva (Provinz Limón, Karibikküste)
Nicht nur bei Einheimischen beliebt: Playa Punta Uva
Die Playa Punta Uva befindet sich in einer kleinen, etwa 400 Meter langen, geschwungenen Traumbucht. Der am Rand dicht mit Palmen und Bäumen bewachsene Strand hat bräunlichen Sand und wunderbar türkisfarbenes Wasser.
An der Playa Punta Uva verbringen viele "Ticos" ihre Wochenenden, schaukeln auf ihren Hängematten, kochen und grillen auf Feuerstellen im Sand.
Von sämtlichen Stränden südlich von Puerto Viejo (Entfernung: 7 km) ist die Playa Punta Uva wegen der nicht ganz so starken Brandung am besten zum Baden geeignet.
Tipp: Am Parkplatz, kannst du Kajaks ausleihen und Schnorcheltouren buchen.
Playa Punta Uva – gut zu wissen
Anfahrt: Von Puerto Viejo mit Auto, Taxi, Roller oder Fahrrad
Aktivitäten: Baden, Kajakfahren, Schnorcheln
Vor Ort: Kleine Restaurants, Snack- und Getränkebuden
Mini-Tipp: Mit dem Kajak zur Lagune fahren. Guter Spot für Tierbeobachtungen (Affen, Faultiere, Vögel).
Baden, Surfen, Familienurlaub, Reiten
10. Playa Sámara (Provinz Guanacaste, Pazifikküste)
Beliebter Strand auf der Halbinsel Nicoya in Guanacaste: Playa Sámara
Die rund 2,5 Kilometer lange Playa Sámara erstreckt sich entlang einer von Palmen gesäumten Bucht und wird durch ein vorgelagertes Riff vor allzu hohen Wellen geschützt. Daher eignet sich der Strand gut zum Baden und auch für einen Urlaub mit Kindern.
Die Playa Sámara und das angrenzende gleichnamige Dorf bieten ein gutes Mindestmaß an touristischer Infrastruktur. In Sámara gibt es u. a. einen Supermarkt, mehrere Restaurants, eine Futtermeile mit Essensständen, Bars, Tourbüros, Yoga-, Tauch- und Surfschulen.
Beliebte Aktivitäten an der Playa Sámara sind Kajaktouren zur vorgelagerten Isla Chora (Tummelplatz für Meeresvögel) und Reiten. Obendrein bietet die Bucht beste Bedingungen für Surf-Anfänger:innen. Fortgeschrittene zieht es eher an die ein paar Kilometer südlich gelegene Playa Camaronal.
Playa Sámara – gut zu wissen
Anfahrt: Gut mit Auto oder Bus erreichbar, Parkplätze direkt am Strand
Baden & Sicherheit: Ruhigeres Wasser dank vorgelagertem Riff, familienfreundlich, manchmal Rettungsschwimmer
Aktivitäten: Kajaktouren, Reiten, Surfschule für Anfänger, Fahrradverleih
Mini-Tipp: Sonnenuntergänge genießen
Natur genießen, Tiere beobachten
11. Playa Manzanillo (Provinz Limón, Karibikküste)
Playa Manzanillo bei Flut
Die Playa Manzanillo ist ein weiterer schöner Naturstrand an Costa Ricas Karibikküste. Bei Ebbe ist der dunkle Sandstrand wunderbar breit, bei Flut umspült das Wasser stellenweise die Palmen und Bäume am Ufer.
Wahrzeichen der Playa Manzanillo ist das Wrack eines Tankers. Der von der Brandung umtoste Schiffsrumpf steckt tief im Meeresboden und wird daher wohl auch für immer dort bleiben.
Schiffswrack an der Playa Manzanillo
Unser Tipp: Besuche in Manzanillo unbedingt auch das Schutzgebiet Refugio Nacional Gandoca-Manzanillo. In den Sümpfen kannst du diverse Vogelarten wie Harpyien und Tukane und an den Stränden Meeresschildkröten bei der Eiablage beobachten (März bis Juni).
Playa Manzanillo – gut zu wissen
Anfahrt: Mit Auto oder Taxi von Puerto Viejo
Baden & Sicherheit: Strömungen beachten! Ruhiger Naturstrand, keine Rettungsschwimmer.
Aktivitäten: Wanderungen im Refugio Gandoca-Manzanillo*
Mini-Tipps: Früher Morgen am besten für Tiersichtungen, Zeit für Wanderung im Schutzgebiet einplanen
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Surfen, Schlemmen, Chillen
12. Playa Avellana (Provinz Guanacaste, Pazifikküste)
Perfekt zum Relaxen und Surfen: Playa Avellana
Die Playa Avellana ist ein abgelegener, aber dennoch gut besuchter Strand an Costa Ricas Pazifikküste. Der Strand hat weißen Sand, ist drei Kilometer lang und ein beliebter Surfspot.
Der schönste Strandabschnitt ist das mit Palmen und Bäumen bewachsene Stück nahe "Lola's" Beach Bar und Parkplatz (bewacht). Bei "Lola's" sitzt man unter großen Sonnensegeln, isst Tacos oder Pizza und trinkt dazu ein kühles Bier oder einen Cocktail. Oder aber man schaukelt in einer Hängematte, chillt und genießt den Blick aufs glitzernde Meer.
Die Playa Avellana ist bei Tourist:innen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Vor allem an den Wochenenden und in den Ferien kommen zahlreiche "Ticos" zum Picknicken an den Strand.
Playa Avellana – gut zu wissen
Anfahrt: Mit dem Auto, Beach-Bar "Lola's" als Orientierungspunkt nehmen
Surfen & Aktivitäten: Surfboard-Verleih, Yoga
Mini-Tipp: Zum Sonnenuntergang Cocktail bei "Lola's" trinken
Baden, Relaxen, Wassersport
13. Playa Flamingo (auch Playa Blanca, Provinz Guanacaste, Pazifikküste)
Playa Flamingo (Playa Blanca) an der nördlichen Pazifikküste Costa Ricas
1,5 Kilometer weißer Sandstrand, türkisfarbenes Meer und nicht allzu kräftige Wellen – die Playa Flamingo (auch Playa Blanca) ist einer der schönsten Strände an der nördlichen Pazifikküste Costa Ricas.
Auf den Hügeln oberhalb des Strands stehen noble Villen und Apartmenthäuser, in denen überwiegend wohlhabende Ausländer residieren. Ihre Segelyachten und zum Sportfischen ausgerüstete Motorboote kannst du in der nahegelegenen Marina Flamingo bewundern.
Abgesehen von der Marina, den Hotels und Ferien-Appartments gibt es an der Playa Flamingo keine nennenswerte touristische Infrastruktur. Oberhalb des Strands verläuft eine wenig befahrene Straße. Am nördlichen Strandabschnitt befindet sich ein Dorf mit einigen Restaurants.
Unser Tipp: Etwa neun Kilometer südlich der Playa Flamingo lohnt sich ein Besuch der Playa Conchal. Der glitzernd weiße Muschelstrand gilt als eine Sehenswürdigkeit in der Region.
Playa Flamingo – gut zu wissen
Anfahrt: Auto oder Taxi
Baden & Sicherheit: Sanfte Wellen, familienfreundlich, Rettungsschwimmer manchmal vor Ort
Aktivitäten: Strandspaziergänge, Bootstouren, Sportfischen
Mini-Tipp: Ausflug zur Playa Conchal, perfekt für Fotos
Weitere beliebte Strände in Costa Rica
Surfen, Natur-Erlebnisse
14. Playa Hermosa bei Jacó (Provinz Puntarenas, Pazifikküste)
Wellen, soweit das Auge reicht: Playa Hermosa
Mit ihren hohen Wellen ist die Playa Hermosa nahe dem Touristen-Ort Jacó in erster Linie Paradies für (fortgeschrittene) Surfer:innen.
Oberhalb des kilometerlangen, dunkelbraunen Strands verläuft eine Straße. Es lohnt sich, diese mit dem Auto oder Roller entlangzufahren, hin und wieder zu stoppen und den atemberaubenden Blick auf die Wellen zu genießen.
Surfen, Chillen, Shoppen
15. Playa Dominical (Provinz Puntarenas, Pazifikküste)
Baden leider gefährlich: Playa Dominical
Die unweit vom Marino-Ballena-Nationalpark gelegene Playa Dominical ist ein angesagter Surfspot. Am Strand findest du neben Unterkünften auch mehrere chillige Bars und Restaurants, die meisten davon im Dorf. Unser Tipp: Place to be für den Sundowner am späten Nachmittag ist die Beach Bar "Tortillas Flats".
Entlang der Straße oberhalb des Strands gibt es zahlreiche Verkaufsstände mit Batiktüchern, bedruckten Shirts, Taschen und Hängematten.
Straße mit Verkaufsständen an der Playa Dominical
Surfen, Buckelwale beobachten
16. Playa Uvita (Provinz Puntarenas, Pazifikküste)
Naturstrand und Surfspot: Playa Uvita
Die Playa Uvita ist ein weiterer Natur- und Surfstrand mit hohen Wellen nahe Marino-Ballena-Nationalpark. Der schönste Strandabschnitt wird "Bahía" genannt.
Tipp: In den Sommermonaten kannst du an der Playa Uvita häufig Buckelwale beobachten. Die bis zu 15 Meter langen Giganten ziehen Jahr für Jahr an der Küste vorbei.
Surfen, Schildkröten beobachten
17. Playa Grande (Provinz Guanacaste, Pazifikküste)
Surfspot und Nistplatz für Meeresschildkröten: Playa Grande
Die 2,5 Kilometer lange Playa Grande nahe Tamarindo ist sowohl Surfstrand als auch Nistplatz für Lederschildkröten. Gewöhnlich kommen die Tiere hier zwischen Oktober und März an Land. In dieser Zeit ist der unter Naturschutz stehende Strand nur tagsüber (5 bis 17 Uhr) zugänglich. Nach 17 Uhr ist das Betreten ausschließlich in Begleitung eines Guides erlaubt.
Die Playa Grande ist nur geringfügig bebaut. Abgesehen von einer Handvoll Unterkünften und einem Surfboard-Verleih gibt es am Strand keine weitere touristische Infrastruktur.
Wichtiger Hinweis: Zwischen der Playa Grande und der Playa Tamarindo befindet sich eine Flussmündung. Da hier Krokodile leben, solltest du die Mündung keinesfalls zu Fuß oder schwimmend durchqueren. Deutlich sicherer ist es, mit einem der bereitstehenden Fischerboote ans andere Ufer überzusetzen.
Costa Rica Strände – Häufige Fragen (FAQ)
Welche sind die schönsten Strände in Costa Rica?
Zu den schönsten Stränden in Costa Rica zählen die Playa Santa Teresa, Playa Manuel Antonio, Playa Tamarindo und Playa Punta Uva.
Welche ist die beste Reisezeit für Costa Rica?
Die beste Reisezeit für Costa Rica ist die Trockenzeit von Dezember bis April – ideal für Strandurlaub und Surfen (insbesondere für Anfänger).
Gibt es in Costa Rica eine Regenzeit?
Ja, die Regenzeit dauert ungefähr von Mai bis Oktober. In dieser Zeit regnet es häufig kurz am Nachmittag, die Natur ist dafür üppig grün.
Kann man an allen Stränden in Costa Rica baden?
Nein. Einige Strände haben eine starke Brandung oder Strömungen und eignen sich eher zum Surfen oder Spazierengehen als zum Baden.
Pazifik oder Karibik – welche Küste ist besser?
Das hängt von deinen Vorlieben ab:
- Pazifik: größere Auswahl an Stränden, mehr Surfspots
- Karibik: entspannter, türkisfarbenes Wasser
Ist das Wetter an der Pazifik- und Karibikküste unterschiedlich?
Ja, die Pazifikküste (1000 km) ist trockener, mit kilometerlangen Stränden. Die Karibikküste (200 km) hat ebenfalls schönere Strände, aber es gibt mehr Regen auch in der Trockenzeit.
Welche Strände in Costa Rica sind gut zum Surfen?
Beliebte Surfstrände in Costa Rica sind Playa Santa Teresa, Playa Tamarindo und Playa Cocles, die für unterschiedliche Levels geeignet sind.
Wann ist die beste Zeit zum Surfen in Costa Rica?
- Pazifik: Dezember–April für Anfänger, Mai–Oktober für Fortgeschrittene
- Karibik: Dezember–März & Juli–August
Welche Strände in Costa Rica eignen sich für einen Familienurlaub?
Die Playa Sámara auf der Halbinsel Nicoya und Playa Espadilla Norte nahe Quepos eignen sich für Familien mit Kindern – flaches Wasser bei Ebbe, Liegen und touristische Infrastruktur.
Was ist das Besondere an der Playa Manuel Antonio?
Die Playa Manuel Antonio liegt im Nationalpark Manuel Antonio und bietet weißen Sand, türkisfarbenes Wasser und rundherum eine artenreiche Tierwelt.
Wie kommt man zur Playa Manuel Antonio?
Die Playa Manuel Antonio (Playa Tres) liegt im Nationalpark Manuel Antonio und ist nur zu Fuß vom Parkeingang erreichbar (ca. 45 Minuten). Beste Zeit: Früher Morgen vor Ankunft der Touristenmassen.
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